Corona lässt auch weiterhin keine Vereinstreffen zu

Liebe Imkerfreunde, nachdem die Corona Schutzverordnung des Landes NRW mit Wirkung ab 01.11.2020 die Pandemieverordnung ausgelöst hat, bitten wir alle, von den Gedanken an ein Vereinstreffen bis auf Weiteres Abstand zu nehmen.

Das bedeutet das wir bis auf weiteres, die Vereinstreffen, zum Schutz aller Mitglieder, ausfallen lassen werden.

Achtet daher auf Euch und bleibt gesund. Neuigkeiten werden wir selbstverständlich auf diesem Wege veröffentlichen.

Viele Grüße und bleibt weiterhin Gesund!

Der Vorstand

Verschiebung der Jahreshauptversammlung

Liebe Imkerkollegen!

Da sich das Corona-Virus immer weiter ausbreitet, haben wir als Vorstand auch vor dem Hintergrund der heutigen Bundespressekonferenz entschlossen, die für Montag, den 16.03.2020 geplante Jahreshauptversammlung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Auch das Imkertreffen am 20.4.2020 wird erst einmal nicht stattfinden. Diese Entscheidung fiel zu unser allem Wohle. Sobald sich die Lage entspannt werden wir die Imkertreffen wie geplant fortsetzen und dann zu einem neuen Termin für eine Jahreshauptversammlung einladen. Ich danke für euer Verständnis. Weitere Informationen und Terminänderungen findet ihr in Kürze auf unserer Internetseite.

Ich wünsche uns allen Besonnenheit für nächsten vermutlich schwierigen Wochen. Gebt auf Euch, Eure Familien und Bienen acht. Mit imkerlichen Grüßen,

der Vorstand 🐝👍🐝

Vereinsstand am Bauhaus

Präsentation zum Tag der Biene am 13.04.19

Der Imkerstand im Eingangsbereich des Bauhaus-Marktes in Wattenscheid. Fotos: F. Peters

Am 13.04.2019, dem Tag der Biene, präsentierte sich der Imkerverein Wattenscheid durch die Mithilfe zahlreicher Mitglieder in Kooperation mit dem Bauhaus-Markt Wattenscheid an einem eigenen Imkerstand. Es wurden zahlreiche Produkte rund um die Imkerei angeboten und auch viele Sorten eigenen Honigs verkauft. Wir nutzen die Gelegenheit, um auf das Bienensterben im Kontext des Pestizitaustrags im großen Umfang hinzuweisen. Ebenso haben wir auf Maßnahmen aufmerksam gemacht, was man durch Anlegen von Wildblumen für die Artenvielfalt der Insektenwelt tun kann“, so der erste Vorsitzende Frank Menzel.

Eine kleine Ausstellung an Imkereizubehör von der Bienenbeute bis zur Honigschleuder hat den interessierten Baumarktkunden einen Einblick in die Hobyimkerei gegeben.

Termine 2019

Hier ein Überblick über die Termine für den Imkertreff im Jahr 2019:

18.02.2019 Imkertreff im Klecks

18.03.2019 Imkertreff im Klecks

08.04.2019 Imkertreff im Klecks (Verschiebung wegen Osterferien)

20.05.2019 Imkertreff im Klecks

17.06.2019 Imkertreff im Klecks

15.07.2019 Standschau

19.08.2019 Standschau

16.09.2019 Imkertreff im Klecks

21.10.2019 Imkertreff im Klecks

18.11.2019 Jahresabschlusstreffen

Faulbrutsperrbezirk und Untersuchungsgebiete in Bochum

Amerikanische Faulbrut (AFB)
Die Amerikanische Faulbrut (auch Bienenpest genannt, Histolysis infectiosa perniciosa larvae apium, Pestis americana larvae apium) ist eine Erkrankung der älteren Bienenbrut, nämlich der Streckmaden: Sie befinden sich in der bereits mit einem Wachsdeckel verschlossenen Brutzelle. Im Erkrankungsverlauf löst sich die gesamte Körperstruktur der Larven auf und es bleibt nur eine zähe, braune, schleimige Substanz übrig, die später zu einem dunklen Schorf eintrocknen kann. Die Amerikanische Faulbrut stellt keinerlei Gefährdung für die erwachsene (adulte) Biene, den Menschen oder andere Lebewesen dar. Die Bezeichnung „amerikanisch“ bezieht sich nicht auf ein Ursprungsgebiet, sondern auf den Ort der Entdeckung; die Krankheit tritt weltweit auf.

Quelle: Wikipdia


Sperrbezirk in Bochum

Am 05.12.2017 ist der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut der Bienen amtlich festgestellt und ein Sperrbezirk gebildet worden.

Am 10.04.2018 wurde der Sperrbezirk nochmals erweitert und hat aktuell folgende Grenzen:

Im Westen
Der Stadtgrenze Bochum/Essen folgend bis zur Straße Freisenbruch. Von dort aus innördlicher Richtung in den Stalleickenweg.

Im Norden und Osten
Von dem Stalleickenweg auf den Wattenscheider Hellweg Richtung Osten bis zur KreuzungWattenscheider Hellweg / Höntroper Straße. DerHöntroper Straße in Richtung Süden bis zur Gartenstraße folgen. Von der Gartenstraße ebenfalls in südlicher Richtung folgend bis zur
Ruhrstraße. Auf der Ruhrstraße in westlicher Straße bis zur Kreuzung Ruhrstraße / Zeppelindamm bleiben.
In südlicher Richtung erst dem Zeppelindamm und später dem Munscheider Damm bis zur Kreuzung Munscheider Damm / Hattinger Straße folgen.

Im Süden
Der Hattinger Straße in westlicher Richtung bis zur Dr.-C.-Otto-Straße folgen. Auf der Dr.-C.-Otto-Straße bis zur Straße Am Krüzweg und von dort aus über den Fährweg bis zur Stadtgrenze Essen.


Untersuchungsgebiete

Ende Mai / Anfang Juni 2018 wurde der Sperrbezirk nochmals um zwei Untersuchungsgebiete erweitert, in denen Futterkranzproben amtstierärztlich entnommen und untersucht werden sollen, um die Seuche besser eingrenzen zu können.

Aus einer nicht datierten Mitteilung des Veterinäramts Bochum:

Amerikanische Faulbrut der Bienen- Informationen zu den Untersuchungsgebieten im Bochumer Stadtgebiet
Am 05.12.2017 ist der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut in einem Bienenstand in Bochum-Höntrop amtlich festgestellt und ein Sperrbezirk gebildet worden, der im April dieses Jahres zum Schutz einer Weiterverbreitung zudem noch ausgeweitet wurde.

Trotz der mit diesem Sperrbezirk verbundenen Schutzmaßnahmen besteht für weitere Bienenstände in
Bochum erneut der Verdacht auf eine Belastung mit dem Erreger der Amerikanischen Faulbrut.
Um den Verdacht abzuklären und um gegebenenfalls auf eine weitere Ausbreitung der Bienenseuche
reagieren zu können, wurden nach § 3 der Bienenseuchenverordnung zwei Untersuchungsgebiete festgelegt, in denen sämtliche Bienenvölker beprobt werden.
Vor diesem Hintergrund werden alle Bienenhalter aufgefordert, ihre in den Untersuchungsgebieten aufgestellten Bienenstände dem Veterinäramt zu melden (0234/910-8821 oder -8826).

Übersichtskarte zum Sperrbezirk und Untersuchungsgebieten in Bochum

 

Weltbienentag: Die Honigbienen sterben nicht – SPIEGEL ONLINE

Seit Jahren warnen Umweltschützer vor einem Bienensterben und machen mit aufwendigen PR-Aktionen darauf aufmerksam. Doch es gibt ein Missverständnis: Honigbienen sind nicht gefährdet.

Am 20. Mai ist Weltbienentag. Bereits im Vorfeld haben Umweltschützer mit Pressemitteilungen und PR-Aktionen auf die Bedeutung der Insekten aufmerksam gemacht. Wie wichtig Bienen sind, sollte Anfang der Woche etwa eine PR-Aktion eines Supermarkts in Hannover zeigen. Er räumte Produkte aus den Regalen, die es ohne Bestäubung nicht gäbe: Äpfel, Kaffee, Schokolade, Orangensaft. 60 Prozent des Angebots verschwand.

Wer in sozialen Medien las, konnte den Eindruck gewinnen, in ein paar Jahren gäbe es wegen des Bienensterbens keine Lebensmittel mehr. Doch es lohnt sich ein Blick auf die Details.

Keine Frage: Die Bestäubung von Pflanzen ist wichtig für Mensch und Umwelt. Ungefähr 70 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen weltweit profitierten laut Expertenangaben davon. Die Aktion im Supermarkt stellte dennoch kein realistisches Szenario dar.

Bienen sind längst nicht die einzigen Bestäuber. Auch Fliegen, Wespen, Käfer, Schmetterlinge und Motten tragen Pollen von Blüte zu Blüte. Außerdem sind nicht alle Bienenarten zugleich bedroht. So verschwand auch mindestens ein Produkt aus dem Regal, das gar nicht gefährdet ist: Honig.

Quelle: Weltbienentag: Die Honigbienen sterben nicht – SPIEGEL ONLINE